Bayernfeige "Violetta" ® (S)

Bayernfeige "Violetta"® (S)

Die Bayernfeige Violetta wurde in Niederbayern, bei der Baumschule Plattner gezüchtet. Diese Feige ist  wahrscheinlich die Frosthärteste unter den wohlschmeckenden Feigen, aber nicht nur das: sie reift schon bereits im Juli, ist sehr reichtragend (bei jedem Blatt eine Frucht ist normal), die Früchte sind sehr süß, wohlschmeckend, vitamin- und mineralstoffreich. Früher fand sie als Heilpflanze mit Ihren Eigenschaften: schlank machend, verdauungsfördernd  wirkend, Anwendung. Sie eignet sich zum Frischverzehr, für Salate, Konfitüre, Rumtopf und zur Herstellung verschiedener Desserts. 

Eigenschaften

- Unkomplizierte Pflanze, mit schönen, großen und gesunden Blättern.

- Keine Krankheiten und keine Schädlinge (nur selten im Gewächshaus Rote Spinne)

- Süße, farbige Früchte, außergewöhnlich reich tragend.

Die Bayernfeige Violetta (S) ist eine der winterhärtesten Feigen, aber nicht wie irrtümlich immer wieder behauptet vollkommen winterhart.

Pflege und Winterschutz

Die Bayernfeige Violetta (S) ist gut frosthart wenn diese an einem günstigen Standort ausgepflanzt und mit Flies eingepackt worden ist. Vorteilhaft wäre auch eine Mulchschicht über dem Wurzelbereich. Wenn Sie diesen Winterschutz ausführen, frieren die Äste nicht zurück und fruchten wieder voll. In Bayern empfehlen wir grundsätzlich ein Auspflanzen nur im Frühjahr, somit können die Wurzeln über den Sommer im Erdreich richtig Fuß fassen. Am Besten pflanzt man die Feige an einer geschützten Hauswand in Süd / Süd-Ost oder Süd-West. Die Pflanze sollte mindestens dreijährig sein. 

Aber auch als Kübelpflanze ist die Violetta gut geeignet und problemlos. Hier muss auf eine gute Wasser- und Düngeversorgung geachtet werden. Benutzen Sie einen großen Topf und gute Blumenerde, die Sie evtl.  Kompost mischen, denn bei Dünge- oder Wassermangel oder auch bei überhitzter Erde im Topf werden als erstes die Früchte abgeworfen (Topf vor zu großer Sonneneinstrahlung und Erwärmung mit einem Übertopf oder Rohrmatte schützen oder im Garten in die Erde versenken).

Kurzzeitige Fröste sind kein Problem. Der Überwinterungsraum für Topffeigen kann auch dunkel sein, da die Blätter im Winter abfallen. Temperaturen von +2°C bis +5°C wären ideal. Lassen Sie die Pflanzen aber nicht austrocknen. Gut ist ein spätes Einräumen der Pflanzen ca. Anfang November und ein frühes Wiederausräumen Anfang / Mitte März. Einem Vortreiben in Wohnräumen ist abzuraten, da dann ein großer Teil der Früchte für die Sommerernte abfällt.