Gartentrends 2014

Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen den kalten Winter vertreiben, ist es wieder so weit: Die Gartensaison beginnt. Mit dem Frühling stellt sich auch immer wieder die Frage: Welche Gartentrends hat das neue Jahr zu bieten? Die Gärtner von Eden sind dieser Frage auf den Grund gegangen und zeigen die Gartentrends des Jahres 2014 auf.

Das Gartenjahr steht voll und ganz im Zeichen der Pflegeleichtigkeit. Denn wer einen Garten besitzt, möchte in der Regel nicht nur in ihm arbeiten, sondern seine Schönheit auch in voller Pracht genießen. Kaum ein Hobbygärtner hat das ganze Jahr über Lust, Unkraut zu jäten oder Hacke und Spaten zu schwingen. Aus diesem Grund legen immer mehr Gartenbesitzer Wert auf einen pflegeleichten Garten und damit auch auf eine arbeits- und zeitsparende Gartentechnik. Der Rasenmäher-Roboter beispielsweise mäht und pflegt die heimische Grünfläche selbstständig. Er sorgt mit seiner perfekten Schnittleistung nicht nur für Zeitersparnis, sondern eignet sich auch hervorragend für den Rasenschnitt während des Urlaubs.

Ein besonderes Augenmerk liegt bei vielen Gartenbesitzern zunehmend auf pflegeleichten Pflanzen. Dazu zählen langsam wachsende Gehölze und immergrüne Pflanzen wie der japanische Blumenhartriegel, die Zierkirsche oder der Ahorn. Als Solitäre sind sie nicht nur echte Hingucker, sondern entwickeln im Alter auch ihren eigenen, unverwechselbaren, Charakter.

Weg mit der Gießkanne

Ein weiterer starker Trend im Jahr 2014: Bewässerungssysteme. Ob Tropfbewässerung für Staudenbeete, ein ausgeklügeltes Sprinklersystem für den Rasen oder eine vollautomatische Urlaubsbewässerung: Professionelle Bewässerungssysteme sind effektiv und reduzieren den Wasserverbrauch. Gartenbesitzer sparen mit einer klugen Bewässerungsanlage nicht nur bares Geld, sondern auch wertvolle Zeit, die sie nutzen können, um die eigene grüne Oase in vollen Zügen zu genießen.

Nachhaltigkeit auf dem Vormarsch

Den Trend zum Garten als Erweiterung des Wohnzimmers haben Gartenmöbelhersteller längst aufgegriffen. Immer wohnlicher werden die Outdoor-Möbel: Sessel, Sofas und ganze Sitzecken aus Holz mit üppigen Polstern werden fest im Freien installiert und halten Einzug auf den Terrassen. Hierbei setzt sich auch im Jahr 2014 ein Trend fort und zwar das zunehmende Bewusstsein für regionale und nachhaltige Materialien, so das Mitglied der Gärtner von Eden. Mit Outdoor-Küchen verlagert sich das Leben in allen Jahreszeiten nach draußen, sodass der Garten zum Treffpunkt von Familie und Freunden wird.

Verbindung von Funktion und Ästhetik

Das Thema Sichtschutz spielt insbesondere für urbane Gärtner eine immer wichtigere Rolle. Dabei sorgen nicht nur edle Stahlwände oder Elemente aus Holz oder Glas für Intimität im Garten, auch freistehende Spalierbäume wie zum Beispiel Platanen oder Zieräpfel sind ein hervorragender natürlicher Sichtschutz und bieten eine interessante Möglichkeit, um sich vor neugierigen Blicken der Nachbarn zu schützen. Der Tipp vom Profi: neben ihrer Funktion als ästhetisches Designobjekt können frei stehende Spalierbäume als Raumteiler im Garten dienen, etwa anstelle einer Hecke, einer Mauer oder eines Zauns. So verleihen sie dem Garten nicht nur mehr Tiefe, sondern bilden zusätzlich den Rahmen für verschiedene Funktionsräume wie zum Beispiel einen Ruhebereich zum Entspannen oder einen Spielbereich für Kinder.

Von der Hand in den Mund

Einen ganz besonders großen Reiz übt auch im Jahr 2014 wieder der eigene Nutzgarten aus. In immer mehr Ziergärten wird möglichst harmonisch ein kleiner Nutzgarten integriert, der mit Radieschen, Rotkohl und Co. bestückt ist. Die Freude, Früchten beim Wachsen und Reifen zu beobachten, steht dabei im Mittelpunkt. Und Familien mit Kindern zeigen ihrem Nachwuchs ganz nebenbei, dass ein Salatkopf in der Erde und nicht im Supermarktregal wächst. Aber auch ein Nutzgarten muss pflegeleicht sein. Dabei hängt die Pflegeintensität einerseits von der Gartengröße, andererseits aber auch von der gewählten Bepflanzung ab. Mehrjährige Kräuter fordern weniger Aufmerksamkeit als Gemüsesorten. Für das Anbauen von Kräutern oder einen kleinen Naschgarten eignen sich zudem Hochbeete. Diese verschaffen den Pflanzen einen besonderen Auftritt, sind leicht und bequem zu pflegen und versprechen aufgrund eines ausgeklügelten Schichtsystems im Inneren gute Erträge.

Wer die Gartentrends 2014 beherzigt, kann durch eine geschickte Auswahl an Pflanzen und mit technischen Raffinessen den Pflegeaufwand eines Gartens so verringern, dass mehr Zeit für entspannte Stunden im Grünen bleibt.